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Schilfland. Das Anklamer Stadtbruch

In der vergangen Woche ist unser gemeinsames Buch „Schilfland. Das Anklamer Stadtbruch“ in den Druck gegangen. Im Dezember 2021 wird es dann im Tecklenburg Verlag erscheinen – Vorbestellungen sind jetzt schon möglich! Der Klappentext verrät folgendes:

„Schilfland“ ist eine persönliche Hommage an einen besonderen Ort, dessen einzige Konstante die Veränderung zu sein scheint. Das Anklamer Stadtbruch im äußersten Nordosten unserer Republik ist eines der letzten echten Wildnisgebiete Deutschlands. 1995 durch eine Sturmflut weiträumig überflutet, bekam das Gebiet die einmalige Chance, sich ohne menschliches Zutun entwickeln zu können. Entstanden ist ein Naturparadies, das geprägt ist von einer Artenvielfalt, die in Deutschland heute einzigartig ist: Seeadler, Reiher und Limikolen brüten im Bruch. Rothirsch, Biber und Fischotter durchstreifen den Schilfwald, und an warmen Sommertagen tanzen Schmetterlinge und Libellen über dem Wasser. Bis zum Horizont erstrecken sich Schilf, Wasserflächen und die bleichen Stämme ertrunkener Wälder. Das Anklamer Stadtbruch wurde im Laufe der Jahre zu einem Ort pulsierenden Lebens, an dem Biodiversität ein Zuhause gefunden hat und natürliche Zyklen ungestört ablaufen dürfen. 

2018 konnte die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe das Anklamer Stadtbruch und angrenzende Bereiche erwerben und damit dieses einzigartige Gebiet dauerhaft bewahren. 

Die sechs Fotograf*innen Sandra Bartocha, Silko Bednarz, Volker Bohlmann, Frank Brehe, Dieter Damschen und Claudia Müller, alle Mitglieder der Gesellschaft für Naturfotografie (GDT), legen mit diesem Bildband ein intimes Porträt einer faszinierenden Landschaft mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna vor, begleitet von den informativen und zugleich emotionalen Texten von Frank Brehe.

13 Kommentare zu „Schilfland. Das Anklamer Stadtbruch

  1. Hallo … ich freu mich schon auf den Bildband und werde ihn jedenfalls erwerben, denn diese Gegend wird – sobald ich meinen Bus habe – eine der Ersten sein die ich fotografisch erkunden will … mich fasziniert vor allem, dass entschieden wurde nach der Sturmflut das Gebiet sich selber zu überlassen und wie schnell das dann ging bis die Natur in der jetzigen Vielfalt sich entfalten konnte … ich gratuliere zu dieser weisen entscheidung die sicher nicht so „einfach“ gewesen ist … ich wäre froh wenn die Politik hier bei uns sich ebenso zukunftsweisend entscheiden würde und die geplante Schnellstraße nicht gebaut würde … seit den Achtzigern werden immer wieder Versuche gestartet, die gottseidank bisher auf ausreichend Widerstand in der breiten Bevölkerung stießen … sg.Robert

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    1. Teile des Gebietes wurden erstmals in den 30er Jahren des vorherigen Jahrhunderts unter Schutz gestellt und nach der Torfabbau ist auch schon seit langem eingestellt. Jedoch war es eine ungewöhnliche, mutige und nicht überall willkommene Entscheidung.

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