Anklamer Stadtbruch

Der Anklamer Stadtbruch ist ein ca.  1500 ha großes Naturschutzgebiet im äußersten Osten von Mecklenburg-Vorpommern. Es liegt im unteren Peenetal 10 km südöstlich der Stadt Anklam, südlich der Einmündung der Peene in das Stettiner Haff. Die Unterschutzstellung erfolgte 1934 mit dem Ziel, eine großflächige Moorlandschaft incl. eingestreuten Regenmoor zu schützen. Zwei Erweiterungen gab es in den Jahren 1937 und 1964. 1995 kam es infolge einer Sturmflut zu Deichbrüchen, was zu einer großflächigen Überflutung des Gebietes führte. Darauffolgend wurde seit 1998 die Nutzung und Entwässerung eingestellt und das Gebiet einer natürlichen Entwicklung überlassen. So entstanden Flachwasserseen mit Rohrkolbenröhrichten und die heute typischen Totholzwälder.

Am besten erreicht man das Gebiet, wenn man von Anklam aus in südlicher Richtung fährt und dann nach Bugewitz abbiegt. In Bugewitz dann durchs Dorf, vorbei an Gaststätte und Kirche bis zum Parkplatz am Aussichtsturm fahren. Und dann kann es eigentlich losgehen. Im Anklamer Stadtbruch kommen ca. 100 Brutvogelarten vor. Mit eigenen Augen habe ich schon u.a. Seeadler, Rot- und Schwarzmilan, Habicht, Kranich, Waldwasserläufer, Kiebitz, Kormoran, Bartmeise, Buntspecht, Silberreiher, Trauerseeschwalbe, Teichhuhn, Blessralle, Schwan, Graureiher, Blaukehlchen, Bartmeisen sowie verschiedenste Entenarten gesehen. Mit etwas Glück sieht man Fischotter, Biber, Wildschwein, Fuchs, Marderhund, Waschbär, Rotwild und Baummarder.

November 2017 – Der November hat ja nicht den besten Ruf, obwohl er doch mit einigen Vorzügen aufwarteten kann. Die Sonne geht gegen 08:00 Uhr auf, was auch den Naturfotografen ausschlafen läßt. Die Singschwäne aus dem Norden kommen in unsere Gefilde. Und was definitiv das Beste ist – der Nebel ist da!

September 2017 – Die ersten Kraniche stehen in der Morgensonne vor dem Dorf Bugewitz. Klassisch!

Juli 2017 – Gerade noch zur rechten Zeit zum Sonnenaufgang angekommen, erstrahlte der Bruch in der aufgehenden Sonne. Die Überraschung des Morgens, ein Singschwan – irgendwie 4 Monate zu früh.

April 2017 – Frühling ist anders. 4°C sind definitiv kein Frühling!

Dezember 2016 – Die Singschwäne aus dem Norden sind da!

 

September 2016 – Ausflug mit der GDT Regionalgruppe MV

 

Mai 2016 – Der Höhepunkt des zweiten Maibesuches im Bruch waren die überaus kooperativen Bartmeisen. Überall singt und surrt es. Und die Altvögel sind beschäftigt die hungrigen Mäuler in ihren Nestern zu stopfen.

Mai 2016 – Am 05. Mai 2016 vollzog die Fachgruppe Ornithologie Neubrandenburg ihre traditionelle Herrtagsexkursion im Anklamer Stadtbruch. Im Vorfeld nutze ich mit die ersten Morgenstunden einen neu angelegten Rundweg im Bruch zu erkunden. Der Höhepunkt hierbei war eindeutig die Begegnung mit dem Bibern sowie das Blaukelchen.

Bei der nachfolgenden Exkursion zählten wir dann knapp 65 Vogelarten und entdeckten eine junge Kreuzotter. Ist der Bruch ansich immer eine Reise wert, gehört der Mai sicherlich zu den schönsten Monaten ihn zu besuchen.

Dezember 2015 – Bei diesem Ausflug zeigten sich die Seeadler äußerst kooperativ. Wenn 17 dieser großen Greife nahe beieinander auf dem Eis sitzen, weiß man warum der Bruch Adlerland genannt wird. Dazu kamm noch ein wunderschöner Sonnenaufgang und viele Sing- bzw. Höckerschwäne und tausende Gänse. Wenn es nur nicht so kalt gewesen wäre…

November 2015 – Der Anklamer Stadtbruch im November bietet in erster Linie Nebel und Kälte. Nichts desto trotz war es wieder an der Zeit diesem Gebiet einen Besuch abzustatten.

Juni 2015 – In der aktuellen Fotoforum 4/2015 ist ein 8 seitiger Artikel über den Anklamer Stadtbruch. Der Text und einige Bilder sind von Markus Botzek. Ich steuerte ebenfalls 5 Bilder dazu. Und weil ich im Mai 2015 wieder im Bruch war, gibt es von diesem Besuch noch 3 Extrabilder.

April 2015 – Wieder einmal zur Stipvistite im Bruch. Der Frühling hält Einzug und die Kormorane krakelen.

Dezember 2014 – Zwischen den Feiertagen hieß es traditionsgemäß vor Sonnenaufgang im Anklamer Stadtbruch zu sein. Die Wasserflächen waren komplett zugefroren und boten Rastplatz für unzählige Gänse. Zu sehen gab es außerdem Höcker- und Singschwäne, Seeadler und wie im letzten Jahr zeigte sich der Fischotter.

August 2014 – Es war wieder einmal an der Zeit dem Anklamer Bruch einen Sommerbesuch abzustatten. Auch die Meldungen der letzten Wochen von bis zu über 30 Seeadlern im Bruch waren ebenfalls ein guter Grund für diese Reise. Einen extrem guten Blick bescherte der neue Aussichtsturm am “Infotafel-Parkplatz” hinter Bugewitz. Hier entstanden alle gezeigten Adlerbilder. Falls jemand zukünftig noch vor hat Aufnahmen der Kormorankolonie im abgestorbenen Birkenbruch zu machen, sollte er dies nicht mehr auf die lange Bank schieben, denn bald wird davon nicht mehr viel übrig sein.

Mai 2014 – 03:00 Uhr aufstehen, um kurz vor Sonnenaufgang 04:30 Uhr im Anklamer Stadtbruch zu sein – auch so kann ein Sonntagmorgen aussehen. Einige Impressionen dieses Tages nun an dieser Stelle. Für’s Protokoll: Die Bartmeisen sind schnelle Vögel, Erstsichtung – Karmingimel & Brandgänse und ich habe noch nie so viele nette Leute im Stadtbruch getroffen – ein außergewöhnlicher Tag.

2012 – 4x im Bruch. Hier die Impresionen!

November 2011 – Das erste Mal allein im Anklamer Stadtbruch. Nebel, Nebel, Nebel!