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Nebel, Morgenlicht und Singschwäne

Ein Lichtblick im Winter sind zweifelslos die Singschwäne, welche zwischen Elbe und Oder überwintern. Bald fliegen sie Richtung Skandinavien bzw. ins Baltikum und wir müssen uns wieder mit den einheimischen Höckerschwänen begnügen. Diese sind sicherlich majestätische Vögel, aber ehrlich, im direkten Vergleich zu Singschwänen wirken sie einfach nur plump.

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Rotmilane in Schottland / Argaty Red Kites

Im 08. Jahrhundert wurde der Rotmilan erstmals in der Literatur Großbritanniens erwähnt, 15 mal tauchte er in den Werken von Shakespeares auf und noch im 17. Jahrhundert kam er auf der Insel häufig vor. Dann begann die Jagd auf ihn! 1850 war er schon selten und 1879 in Schottland ausgestorben. 1900 brüteten noch 5 Paare auf der Insel und zwar in Wales. Dort stieg die Zahl der Brutpaare bis etwa 1989 auf etwa 50 Paare an, außerhalb von Wales kam er nicht vor. In den 1980er Jahren beschloss man den Rotmilan wieder in Großbritannien anzusiedeln. Dazu führte man Jungvögel aus Spanien, Schweden und auch Mecklenburg-Vorpommern ein. Das Projekt war erfolgreich und 1992 kam es in England und Schottland erstmals seit 1870 wieder zu Bruten. Heute leben in Großbritannien mehrere tausend dieser schönen Greifvögel. Eine Besonderheit der britischen Vögel ist, dass diese im Winter nicht in den Süden ziehen, sondern in ihrer Heimat blieben und große Trupps bilden. Dies ermöglicht es Rotmilane ganzjährig zu beobachten. Einer der Orte an welchem dies hervorragend klappt, ist das Argaty Red Kite Center in Schottland. Ich hatte mit ein-zwei, ja vielleicht drei Vögeln gerechnet, zur Fütterung erschienen ca. 30!!! Der pure Wahnsinn! Die Kamera ratterte wie eine Nähmaschine und nach 20min war das Schauspiel vorbei. Mehr Infos zum Center findet man auf dessen Facebook-Seite.