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Sommer bei 15° C

Wir waren eingestellt auf Sonne, Hitze und Mücken und bekamen Wolken, Kälte und Wind. Unabhängig davon zeigte sich der Bruch jedoch von seiner vielseitigen Seite, was jedoch nicht bedeutet, dass er verschwenderisch mit seinen Motiven umging. Geschenkt bekam man diesmal nichts. Schön wars trotzdem!

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Von der Nacht zum Tag / Am Hornborgasee Teil III

Eine der schönsten Zeiten des Tages ist, wenn die Nacht in den Tag übergeht und die Sonne aufgeht. So auch am Hornborgssee, nur hier begleitet durch das Trompeten tausender Kraniche.

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Rauchschwalben / swallow

Sommer. Ein Pferdestall mit offener Stalltür. 53 Rauchschwalbennester, in jedem mindestens 3 Jungtiere macht 106 Alttiere + ca. 160 nach hungrige Jungtiere. Was für ein Spektakel!

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Im Schilfmeer

Wenn die Sonne aufgeht, die Vögel singen und man quasi mitten in einem Meer aus Schilf steht, weiß man warum man 03:00 Uhr aufsteht. Immer wieder unbeschreiblich!

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Ein Morgen am See

Nach langer Zeit war ich mal wieder zum Sonnenaufgang am Tollensesee. Ich mag diesen speziellen Ort. Verhält man sich angemessen, ziehen Haubentaucher, Gänse und Enten an einem vorbei. Und das Licht der aufgehenden Sonne tut sein übriges die ersten Minuten des Tages zu verzaubern.

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5 Tage im April / Am Hornborgasee – Teil I

 

27.300 Kraniche am schwedischen Hornborgasee! Was für ein Geraffel! Von der Fähre direkt zu den Vögel. Ich bin noch am begreifen, Bilder sichten und habe immer noch das Trompeten der Kraniche im Ohr! Yeah!

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Nebel, Morgenlicht und Singschwäne

Ein Lichtblick im Winter sind zweifelslos die Singschwäne, welche zwischen Elbe und Oder überwintern. Bald fliegen sie Richtung Skandinavien bzw. ins Baltikum und wir müssen uns wieder mit den einheimischen Höckerschwänen begnügen. Diese sind sicherlich majestätische Vögel, aber ehrlich, im direkten Vergleich zu Singschwänen wirken sie einfach nur plump.

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Donaudelta & Dobrudscha / Juni 2015

Donaudelta & Dobrudscha

Angang Juni 2015 war ich für 8 Tage im Donaudelta. Nach unserer Ankunft in Bukarest wurden wir nach Tulcea gebracht. Während der Fahrt fuhren wir erst mal ca. 3h vorbei an riesigen Feldern auf denen sich die Monokulturen Getreide, Mais, Raps und Sonnenblumen abwechseln. Wem die Flächen gehören, zeigen hier und da Schilder u.a. mit den Aufschriften BASF und Bayer. Schöne neue Welt! Abwechslungsreicher wurde es dann allmählich, je näher wir dem Delta kamen. Als dann noch wie zur Begrüßung ein Wiedehopf neben dem Auto flog, konnte man fast an heile Welt denken … bis die Felder wieder begannen.

Am 2. und 3. Tag der Reise hieß es dann ab in die Dobrudscha. Dieses mehr als 20.000 km² große Gebiet gliedert sich in zwei Teile. Die Norddobrudscha, welche südlich des Donaudeltas liegt und zu den rumänischen Verwaltungsbezirken Constanţa und Tulcea gehört und die bulgarische Süddobrudscha. In der Nähe von Tulcea finden sich Grassteppen und viele Lösswände, also beste Voraussetzungen Blauracke, Bienenfresser und Ziesel anzutreffen. Und so war es dann auch.

 

Es ist für mich immer wieder faszinierend, wie in der Natur alles zusammenhängt.  Nimmt man z.B. Ziesel. Diese brauchen kurzes Gras, logisch bei 20 cm Gardemaß sieht man bei hohen Pflanzen nicht viel und verschwindet wahrscheinlich schnell im Magen von anderen Tieren. Hier kommen dann Schafe und Ziegen ins Spiel, denn die fressen Gras und halten es somit kurz. Gut für die Ziesel. Und von Ziesel profitiert wiederum der Isabellsteinschmätzer. Ein kleiner Vogel, welcher besonders gern in Zieselhöhlen brütet. Und das Schöne war, dass Ziesel und Isabellsteinschmätzer vor unserem Ansitz rumwuselten. Wenn dies jedoch eine Meute halbwilder Hunde macht, ist das nicht so lustig. Doch die Köter blieben lobenswerter Weise auf Abstand und zogen weiter.

Weissbart-Seeschwalben und Schwarzhalstaucher

An einem Tag stand der Besuch einer Weissbart-Seeschwalbenkolonie sowie eine kurze Stippvisite bei den Schwarzhalstauchern an. Es gibt Augenblicke, da wünscht man sich ein 500er… Beide Kolonien befanden sich auf dem Fortuna See mitten im Delta.

 

Massenschlupf der größten Eintagsfliege Europas

Wenn der richtige Wasserstand, die richtige Wassertrübung und die richtige Temperatur in den Monaten Mai / Juni aufeinander treffen, besteht die Möglichkeit, dass sich im Donaudelta der Massenschlupf der größten Eintagsfliege Europas, Palingenia longicauda, beobachten lässt. Wie auf Kommando verlassen gegen Abend Milliarden Larven das Wasser und hängen sich an alles, was ihnen in die Quere kommt – Boote, Äste, Blätter. Dann schlüpfen sie, zelebrieren ihren Hochzeitspflug, zeugen die nächste Generation Eintagsfliegen und landen zu guter Letzt tot in der Strömung der Donau. Dies passiert alles relativ schnell, so dass möglichst viele Eintagsfliegen Nachkommen zeugen können. Ich hatte den Eindruck, dass die Vögel erst am 3. und letzten Tag dieses Phänomens mitbekamen, dass die Luft voller fetter Insekten ist. Wer eine Insektenphobie sein eigen nennt, ist in solchen Momenten nicht am richtigen Platz, aber da ich keine habe, konnte ich staunen und ein wenig fotografieren.

 

 In den Sümpfen der Reiher

1979 erschien in der DDR das Foto-Buch “Im Donaudelta” von Klaus-Jürgen Hofer. Früher nicht zu haben, ist es heute für 1€ im Internet ersteigerbar. In diesem Buch gibt es ein Kapitel mit dem Namen “In den Sümpfen der Reiher” und da dieses Buch auch heute noch informativer ist als die meisten Reiseberichte im Netz zum Thema Donaudelta, habe ich mir den Titel dieses Kapitels daraus entliehen.

 

Das Donaudelta besteht zu 87% aus Sumpfland und bildet das weitreichendste Feuchtgebiet Europas. Mit etwa 1800 km² findet man hier auch das größte zusammenhängende Schilfgebiet. Kein Wunder, dass hier über 300 Vogelarten nachgewiesen werden konnten. Neben den Pelikanen sind es die allgegenwärtigen Reihervögel, welche charakteristisch für das Donaudelta sind. Rallenreiher erwiesen sich im Delta als die kooperativste Reiherart. Schwieriger war es da schon Nachtreiher, Seidenreiher, Dommeln  und Grau- bzw. Purpurreiher abzulichten. Vor Ort sind alle Arten, nur eben meist wesentlich unkooperativer als Rallenreiher.

Pelikane

 

Der Pelikan ist das allgegenwärtige Wappentier des Donaudeltas. Mich erinnern diese riesigen Vögel immer ein bisschen an Flugsaurier, besonders wenn sie am Himmel kreisen bzw. als Trupps in typischen Wellenbewegungen das Delta überfliegen. Wir bekamen fast täglich Rosapelikane zu Gesicht. Im Gegensatz dazu kreuzten die selteneren Krauskopfpelikane nur einmal unseren Weg. Im Allgemeinen verhalten sich die Rosapelikane Fotografen gegenüber sehr kooperativ, so dass man auch Zeit hat beim Fotografieren etwas herum zu experimentieren.

Rückblickend läßt sich einschätzen, die Zeit war zu kurz, man müßte nochmal hin…

Mein Lieblingsbild der ganzen Reise:

Lutz Seifert "Displayverrückte Naturfotografen"
Lutz Seifert „Displayverrückte Naturfotografen“
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Novembermorgen

Bevor der November in seiner ganzen düsteren, nassen und lichtlosen Pracht zuschlägt, präsentiert er sich noch einmal von seiner netten Seite. Dort wo sich vor wenigen Wochen noch zehntausende Kraniche versammelten, sind nun die ersten Singschwäne aus dem Norden eingetroffen. Ein sicheres Zeichen, dass der Winter so langsam in unsere Gefilde einzieht. Während die Rufe der Kraniche den Herbst so lange wie möglich im Land zu hielten schienen, trompeten nun die Singschwäne die kalte Jahreszeit herbei.

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Irgendwo in Mecklenburg Vorpommern

Manchmal ist man zur richtigen Zeit am richtigen Ort und kann es gar nicht fassen. Die Natur ist voller Wunder und einzigartiger Begebenheiten! Immer wieder!