Galerie

Alle Vögel sind schon da

Scheinbar jeden Tag kommen neue Stammgäste und Durchzügler zur Feuchtwiese unweit unseres Dorfes. Die Schwäne haben ihre Reviere bezogen, der Moorochse ruft, die Blässhühner sprühen Gift und Galle, die Enten ziehen paarweise oder in Trupps gemächlich übers Wasser und über allen kreisen unzählige schreiende Lachmöwen.

Für die Fische brechen gefährliche Zeiten an. Mussten sie sich in den letzten Monaten nur vor den Ottern und Seeadlern in acht nehmen, stellen ihnen nun auch Hauben-, Zwerg- und Rothalstaucher nach. Damit nicht genug – Kormorane sowie Grau- und Silberreiher finden sich vermehrt ein. Einzig und allein der Fischadler ist von seiner Reise noch nicht zurückgekehrt.

In den Flachwasserzonen suchen unentwegt Kiebitze und andere Limikolen nach Futter. Die Kraniche streiten erhaben über die Wiesen und müssen Slalom um die unzähligen Graugänse laufen.

Wenn es geht, bin ich vor dem Sonnenaufgang vor Ort und hole mir die Dosis Energie für den Tag. Passt auf Euch auf!

Galerie

Blackbird

Jeden Morgen und Abend flötet und pfeift auf unserem Dachfirst ein Amselmännchen und liefert sich dabei ein musikalisches Duell mit dem Amselhahn aus der Nachbarschaft. Tatsächlich ist der Kontergesang für Amseln typisch. Sie antworten wechselseitig auf das Lied des Nachbarn. Dabei hören sie ihrem Gegenspieler zu und greifen seine Motive auf. Ihr Gesang ist flötend und selten wird eine Strophe wiederholt. Wie dem auch sei, ich bin zur Zeit einfach froh, dass ich von den Liedern des schwarzen Vogels begleitet werde. Das Amselmelodien Anker sein könnten, hätte ich vor 2 Wochen auch noch nicht gedacht.

Galerie

Biebrza Teil IV / Elche und Raben

Wurden wir im Frühling 2017 nicht fündig, fällt es im „Winter“ deutlich leichter Wisente zu Gesicht zu bekommen. Sie schließen sich in den kalten Monaten zu großen Herden zusammen und ziehen auf die offenen Flächen – raus aus dem Wald. Zwar keine Otter, aber immerhin Tiere mit Fell…

Galerie

Big Five im Bruch

Im Bruch kündigt sich Frühling mit ganzen Macht an. Überall fließt, gluckst und plätschert das Wasser. Die Wege sind überschwemmt und riegeln so den Kern des Bruchs ab, als wollen sie die Ruhe gewährleisten. Das Hochmoor saugt sich voll und scheint die Nässe gierig aufzunehmen in Vorahnung des kommenden Sommers. Es kommt mir vor, als wären die Tiere nach einem Jahr Nichtbejagung deutlich kooperativer und weniger schreckhaft und ich fühle mich immer öfter als Eindringling in eine andere Welt. Ach ja, zu Schluss noch die Big Five: Rothirsch, Wildschwein, Biber, Adler und Kranich. Wer es fellig mag, tausche Kranich und Adler gegen Fuchs und Reh. Jeder soll glücklich sein. Es ist immerhin Frühling!

Galerie

Freier Tag im Bruch

Die Kraniche haben den Bruch verlassen und die ersten Singschwäne sind gekommen. Daneben ratsen zur Zeit tausende nordische Gänse auf den Wasserflächen des Anklamer Stadtbruches. Herrlicher Tag!

Galerie

Frühmorgens am Schlafplatz

Unzählige Male in den letzten Jahren war ich schon an diesem Kranichschlafplatz. Zu sehen gibt es jedes Mal, wer hätte es geahnt: Kraniche. Mal im Sonnenschein, mal im Nebel, mal im trüben Licht, mal im Regen. Eigentlich ist es immer das Gleiche. Aber irgendwie doch nicht…

Galerie

Weißer Nebel

„Nebel   Im Walde war Nebel, wallender Nebel, versponnen mit dunstigem Rieselregen. Wogendes Nichts wie im Märchen der Bibel, Schöpfungsgeschichte, Kapitel eins. Kein Gras, keine Büsche, nur Moleküle; kein Kohlmeisenpfiff, kein Krähengekrächz; schweigendes, schwebendes Wasser ringsum.“ (aus Erwin Strittmatter „Schulzenhofer Kramkalender, 149 – Nebel)

Galerie

Kraniche, immer wieder Kraniche

Herbstzeit ist Kranichzeit! Die Kraniche versammeln sich in Mecklenburg-Vorpommern, um sich für den Weiterzug in den Süden zu stärken. Bis Anfang Neovember geht das Schauspiel noch.