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6ha / Wasserbüffel

Mit eher gemischten Gefühlen stand ich der geplanten Ansiedlung von Wasserbüffeln in der Feuchtsenke gegenüber. Heute sind die 8 Rinder nun einen guten Monat im Gelände und alle Befürchtungen, sie würden die Vögel vertreiben, bestätigten sich bisher nicht. Gestern morgen gelang es sogar Büffel und Kraniche auf einem Bild festzuhalten.

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6ha / Ein Morgen bei den Kranichen

Zuerst ertönt nur das Trompeten der Kraniche aus dem Nebel und die ersten Vögel ziehen aus dem Dunst kommend an mir vorbei. Mit zunehmender Sonneneinstrahlung wird der Nebel lichter und die Vögel kommen zum Vorschein. Ein herrlicher Morgen!

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Bei den Störchen in M.

Dieser Storchenhorst ist in diesem Jahr nicht besetzt, wird aber sporadisch von einzelnen Vögel gelegtlich genutzt. An diesem Julitag waren es sogar ein Paar in trauter Zweisamkeit. Vielleicht ja ein gutes Omen für das nächste Jahr?

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Bei den Kormoranen / Anklamer Stadtbruch

Vor einigen Jahren noch gab es im Anklamer Stadtbruch eine riesige Kormorankolonie. Doch mit der Zeit stürzten die alten ertrunkenen Baumgerippe um und somit verschwanden allmählich die Nestbaüme. Heute ist von der ehemaligen Kolonie fast nichts mehr zu sehen, die Kormorane jedoch besuchen weiterhin den Bruch.

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6ha / Es geht wieder los!

Wir haben Mitte Juli und die ersten Nichtbrüter und Junggesellenkraniche finden sich am Schlafplatz ein. Mit einer Portion Nebel kommt fast schon richtige Herbststimmung auf. Ich würde mal sagen, die Kranichsaison ist eröffnet!

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6ha / Jungvögel und ein seltener Gast

Langweilig wird es nie. Während die jungen Graugänse schon mit ihren Eltern fliegen, schlüpften im Juni u.a. Enten, Zwergtaucher, Lachmöwen, Kiebitze, Trauerseeschwalben, Haubentaucher, Höckerschwäne und Blesshühner. Was für ein Gewimmel. Für 4 Tage gab sogar ein Purpurreiher ein Stelldichein. Laut Aufzeichnung wurde 1953 der Letzte in dieser Gegend dokumentiert. War eine echte Überraschung!

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Alle Jahre wieder – Mohn

Vor nicht mal 20 Jahren waren die Getreidefelder bei uns noch durchtränkt vom Rot des Mohn, vom Blau der Kornblumen und dem Weiß der Kamilie. Heutzutage informiert man sich umgehend, wenn der Erste solch ein Feld findet. Es gibt sie noch, aber selten. Es ist jedoch erschaunlich, wie widerstandsfähig die Samen sein müssen, um nach Jahren des Wartens auf ein giftfreies Anbaujahr wieder aufzugehen.

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In der Gerste

Eigentlich hatten sie für diesen Morgen Nebel angesagt. Dieser blieb jedoch so verhalten, dass er fototechnisch nur wenig relevant war. Dafür brachte die Morgensonne die Gerste zum glühen und ein Rehbock zeigte sich unglaublich kooperativ.

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6ha / Neue Gäste

In den letzten Tagen sind die ersten Trauerseeschwalben angekommen. Wie man auf den Bildern sieht, erfreuen sich die künstlichen Nistinseln nicht nur bei dieser Gattung an Beliebtheit. Aber vielleicht rücken die Lachmöwen ja auch in diesem Jahr wieder einige raus. Ansonsten müsste der Wasserstand und Vegetation auch für natürliche Nester reichen.

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Alle Vögel sind schon da

Scheinbar jeden Tag kommen neue Stammgäste und Durchzügler zur Feuchtwiese unweit unseres Dorfes. Die Schwäne haben ihre Reviere bezogen, der Moorochse ruft, die Blässhühner sprühen Gift und Galle, die Enten ziehen paarweise oder in Trupps gemächlich übers Wasser und über allen kreisen unzählige schreiende Lachmöwen.

Für die Fische brechen gefährliche Zeiten an. Mussten sie sich in den letzten Monaten nur vor den Ottern und Seeadlern in acht nehmen, stellen ihnen nun auch Hauben-, Zwerg- und Rothalstaucher nach. Damit nicht genug – Kormorane sowie Grau- und Silberreiher finden sich vermehrt ein. Einzig und allein der Fischadler ist von seiner Reise noch nicht zurückgekehrt.

In den Flachwasserzonen suchen unentwegt Kiebitze und andere Limikolen nach Futter. Die Kraniche streiten erhaben über die Wiesen und müssen Slalom um die unzähligen Graugänse laufen.

Wenn es geht, bin ich vor dem Sonnenaufgang vor Ort und hole mir die Dosis Energie für den Tag. Passt auf Euch auf!

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Trendsport: Otterbeobachtung

Habe ich noch im letzten Rückblick erzählt wie schwer es ist Otter zu beobachten, bin ich quasi jetzt im Beobachtungsparadies. Anfang August traute ich meinen Augen nicht, als ich am frühen Morgen eine Fähe mit ihren zwei fast ausgewachsenen Jungen fotografieren konnte und nur Minuten später ein kapitaler Rüde angeschommen kam. 4 Otter innerhalb von 20 min unfassbar.

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Frank Brehe „Fähe + zwei“

Von Anfang August bis Ende September konnte man von nun an täglich gegen Abend Otter beobachten. Insgesamt hielten sich auf einer Wasserfläche von ca. 6ha, sage und schreibe 6 Otter auf. Neben den oben beschriebenen Tieren, war noch eine Fähe mit einem Jungtier anwesend. Ich weiß, hört sich alles mehr als realistisch an, aber wir haben Film- und Fotoaufnahmen zusammen mit dem Arbeitskreis Fischotterschutz Neubrandenburg ausgewertet, weil wir es erst selbst nicht glauben konnten.

Es gibt am Areal einen schönen Aussichtspunkt, von welchen die Otter gut beobachtet werden konnen. Viele Leute nutzen die Chance freilebende Otter zu beobachten.

Ende September wurden die Beobachtungen deutlich weniger und erreichen wieder „Normalzustand“. Jetzt im November zeigen sich die Wassermarder dezent in der Dämmerung umgeben von grauen Nebel.

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Frank Brehe „Im nebligen Dämmerlicht“