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Biberland / Anklamer Stadtbruch

Wenn die Nacht schwindet, kehren die Biber heim in ihre Burgen. Dies ist einer der wenigen Momente die Tiere zu sehen – sofern der Wind günstig steht, man sich nicht bewegt und absolut leise ist. Ach ja, die Portion Glück gehört natürlich auch dazu.

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6ha / Neue Gäste

In den letzten Tagen sind die ersten Trauerseeschwalben angekommen. Wie man auf den Bildern sieht, erfreuen sich die künstlichen Nistinseln nicht nur bei dieser Gattung an Beliebtheit. Aber vielleicht rücken die Lachmöwen ja auch in diesem Jahr wieder einige raus. Ansonsten müsste der Wasserstand und Vegetation auch für natürliche Nester reichen.

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Big Five im Bruch

Im Bruch kündigt sich Frühling mit ganzen Macht an. Überall fließt, gluckst und plätschert das Wasser. Die Wege sind überschwemmt und riegeln so den Kern des Bruchs ab, als wollen sie die Ruhe gewährleisten. Das Hochmoor saugt sich voll und scheint die Nässe gierig aufzunehmen in Vorahnung des kommenden Sommers. Es kommt mir vor, als wären die Tiere nach einem Jahr Nichtbejagung deutlich kooperativer und weniger schreckhaft und ich fühle mich immer öfter als Eindringling in eine andere Welt. Ach ja, zu Schluss noch die Big Five: Rothirsch, Wildschwein, Biber, Adler und Kranich. Wer es fellig mag, tausche Kranich und Adler gegen Fuchs und Reh. Jeder soll glücklich sein. Es ist immerhin Frühling!

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Biebrza 2020 / Teil II – Elche

Der Plan war es eigentlich im Biebrza Nationalpark Fischotter on ice zu fotografieren. Normalerweise gelingt dies dort im Winter sehr gut. Schnee und Eis konzentrieren die Tiere auf wenige eisfreie Stellen von Biebrza und Narew und Fotografen haben leichtes Spiel. Naja, Otter und leichtes Spiel ist schon mal ein Widerspruch in sich und dann war da noch das Wetter…

Kaum aus Polen zurück, vermeldeten die Nachrichten, dass der Januar 2020 der wärmste Januar seit Wetteraufzeichnung war. Im Biebrza Nationalpark waren um die 5° C und zumeist graues Schmuddelwetter. Kein Eis, kein Schnee! Schlimmer noch war, dass auch das Wasser fehlte. Im Frühjahr 2017 waren die Wiesen und Auwälder entlang der Biebrza letzmalig großflächig überschwemmt. Diesmal war alles grün und der Fluß schlengelte sich weit unter Normal-Januar-Pegel durch die Landschaft. Der meist brauchteste Satz unserer polnischen Begleiter war dementsprechend „W przeciwnym razie jest co najmniej 1 metr więcej wody. Katastrofa!“ / „Hier ist sonst mindestens 1 Meter mehr Wasser. Katastrophe!“ – bereichert von landestypischen Flüchen, über die ich hier mal den Mantel des Schweigens hülle. Ich möchte mir garnicht ausmalen, was weitere Jahre ohne Frühjahrshochwasser für dieses Gebiet, welches zu einem der größten Sumpfgebiete Europas gehört, bedeuten könnten. Ehe ich in diesem Teil über die geplante Schnellstraße, den um sich greifenden Holzeinschlag und andere Ärgernisse noch ganz ins Schwarzmalen verfalle, wende ich mich schöneren Dingen zu – den Elchen.

Wenn ich diese Tiere sehe, fällt mir als erstes Caesars Beschreibung der Tiere in seiner Abhandlung „de bello gallico“ ein: „Daneben gibt es Tiere, die Elche genannt werden. Sie sehen ähnlich aus wie Ziegen und haben auch ein buntes Fell. Sie sind jedoch etwas größer als Ziegen, haben stumpfe Hörner und Beine ohne Gelenkknöchel. Sie legen sich zur Ruhe nicht nieder und können nicht wieder auf die Beine kommen oder sich wenigstens vom Boden erheben, wenn sie zufällig zu Fall kommen und stürzen. Sie benutzen daher Bäume als Ruhestätten; daran lehnen sie sich und können so, etwas zur Seite geneigt, ausruhen. Wenn Jäger aus ihren Spuren herausfinden, wohin sie sich gewöhnlich zur Ruhe zurückziehen, untergraben sie von den Wurzeln her alle Bäume an dieser Stelle oder schneiden sie nur so weit an, daß der Eindruck erhalten bleibt, als stünden die Bäume fest. Wenn sich die Tiere nach ihrer Gewohnheit daran lehnen, bringen sie mit ihrem Gewicht die ihres Halts beraubten Bäume zu Fall und stürzen zusammen mit ihnen um.“ Gesehen hat er Elche wohl nie mit eigenen Augen. Trotz ihrer Größe und ihres Gewichtes bewegen sich Elche scheinbar leichtfüßig und geräuschlos durch den Wald, dass es eine Freude ist ihnen zuzusehen.

Das Eröffnungsbild zeigt eine Elchkuh mit GPS-Sender. Sie gehört zu insgesamt 70 Elchen (35 männliche + 35 weibliche), welche seit 2002 unter Aufsicht der Universität Warschau im Biebrza Nationalpark und an der weißrussischen Grenze besendert wurden. Bei der Auswertung der empfangenen Daten, stellte man unter anderem fest, wo Elche besonders häufig Straßen passieren und stattete diese Wechsel mit blauen Reflektoren, sogenannten Wolfsaugen aus, um die Zahl der Verkehrsopfer zu reduzieren. Man beobachtete weiterhin, wie viele Elche Wilderen zum Opfer fielen und wie viele im Durchschnitt in schneereichen Wintern verenden – immerhin 30%. Interessant war auch, daß die Meßungen ergaben das Elchkühe nicht kontinuierlich jedes Jahr Kälber gebären, sondern auch mal pausieren. Bestätigt wurde außerdem, dass die Biebrza-Elche standorttreu sind und sich vorrangig im Sumpfgebiet aufhalten. Dort überlebte die Population sogar den 2. Weltkrieg. Da die Sender eigentlich nach 10 Jahren abfallen sollten, ist dies entweder einer der letzten besenderten Elche oder die Sollbruchstelle des Sendehalsbands funktioniert nicht.

Abschließend läßt sich sagen, ohne kooperative Elche wäre die fotografische Ausbeute der Reise ziemlich dürftig geworden. Elche haben was gut bei mir.

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Biebrza 2020 / Teil I

Anfang des Jahres war ich im Biebrza Nationalpark im Nordosten von Polen. Ziel war es Fischotter auf Eis und im Schnee zu fotografieren, denn eigentlich ist die Gegend von November bis März in Schnee gehüllt und die Temperaturen sind weit unter dem Gefrierpunkt. Doch in diesem Jahr war alles anders! Plusgrade und keine Schneeflocke weit und breit. In den nächsten Tagen werde ich an dieser Stelle über die Reise berichten und weitere Fotos zeigen.

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Sommer bei 15° C

Wir waren eingestellt auf Sonne, Hitze und Mücken und bekamen Wolken, Kälte und Wind. Unabhängig davon zeigte sich der Bruch jedoch von seiner vielseitigen Seite, was jedoch nicht bedeutet, dass er verschwenderisch mit seinen Motiven umging. Geschenkt bekam man diesmal nichts. Schön wars trotzdem!

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Von Trauerseeschwalben und Tauchern

Das erste Mal versuchen in diesem Jahr Haubentaucher in der Feuchtsenke zu brüten, was jedoch auf wenig Gegenliebe bei den Rothalstauchern stößt. Angekommen sind auch die Trauerseeschwalben, die mich immer mit ihren gaukelnden Flugmanövern begeistern.

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Anklamer Stadtbruch Teil II / Juni 2018

Tag 2 trumpfe mit einem grandios goldenem Sonnenlicht am Morgen auf und stand dann ganz im Zeichen der pelzigen Gefährten wie Biber und Waschbär!

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Anklamer Stadtbruch Teil I / Juni 2018

Anfang Juni war ich für knapp 3 Tage im Anklamer Stadtbruch. Der erste Tag stand ganz im Zeichen der Reiher. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang in so einem herrlichen Gebiet unterwegs zu sein, ist einfach toll.

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Komosse I Schweden

Das Komosse Hochmoor ist mit ca. 70 km² eines der größten Moorgebiete in Südschweden. Durch einen Holzsteg ist es auf einen Rundweg von ca. 4,5 km begehbar. Eine herrliche Landschaft!