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Freier Tag im Bruch

Die Kraniche haben den Bruch verlassen und die ersten Singschwäne sind gekommen. Daneben ratsen zur Zeit tausende nordische Gänse auf den Wasserflächen des Anklamer Stadtbruches. Herrlicher Tag!

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Frühmorgens am Schlafplatz

Unzählige Male in den letzten Jahren war ich schon an diesem Kranichschlafplatz. Zu sehen gibt es jedes Mal, wer hätte es geahnt: Kraniche. Mal im Sonnenschein, mal im Nebel, mal im trüben Licht, mal im Regen. Eigentlich ist es immer das Gleiche. Aber irgendwie doch nicht…

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Weißer Nebel

„Nebel   Im Walde war Nebel, wallender Nebel, versponnen mit dunstigem Rieselregen. Wogendes Nichts wie im Märchen der Bibel, Schöpfungsgeschichte, Kapitel eins. Kein Gras, keine Büsche, nur Moleküle; kein Kohlmeisenpfiff, kein Krähengekrächz; schweigendes, schwebendes Wasser ringsum.“ (aus Erwin Strittmatter „Schulzenhofer Kramkalender, 149 – Nebel)

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Kraniche, immer wieder Kraniche

Herbstzeit ist Kranichzeit! Die Kraniche versammeln sich in Mecklenburg-Vorpommern, um sich für den Weiterzug in den Süden zu stärken. Bis Anfang Neovember geht das Schauspiel noch.

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72h in der Lausitz

Ende September ging es mit der GDT Regionalgruppe Mecklenburg-Vorpommern in die Lausitz. Rotwild, Wölfe, Otter, Schwarzstorch – was will man mehr? Naja, vielleicht ein wenig Schlaf…

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Black & White / Am Hornborgasee Teil IV

Der letzte Teil der Hornborga-Serie kommt ganz in schwarzweiss. Wenn man 5 Tage an einem Ort ist, hat man Zeit alles auszuprobieren. Es wurde nicht langweilig.

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Fischotter / Ein Jahr ging ins Land…

Ein Jahr ging ins Land, seit ich das letzte Mal im August 2018 über mein Fischotterprojekt berichtet habe. Was ist seitdem geschehen?

2018 passierte fototechnisch in punkto Otter eigentlich nichts mehr. Ein zwei Sichtungen, die mir zeigen, dass die Tiere meinen Weg kreuzten, sonst nichts. Ich finde zum Jahresende in Jan Wagners Gedichtssammlung „Regentonnenvariationen“ die perfekte Beschreibung eines Otter, die mich ins neue Jahr trägt.

„… ist im wasser beweglicher als wasser, steigt als welle an irgendeinem ufer an land, …“  Jan Wagner, Otter, in Regentonnenvariationen

Neues Jahr, neues Glück! Wir haben im Januar ein paar Tage Schnee und ich mache mich auf die Jagd nach einem Bild vom Otter auf weißer Pracht. Die Zeit ist kurz bevor sich der Schnee in Matsch verwandelt, doch ich bin irgendwie immer am falschen Ort. Mehr als Spuren im Schnee bekomme ich nicht zu Gesicht. Im April dann ein Showdown im Anklamer Stadtbruch. Ich stehe auf dem Damm, ein Otter passiert diesen, sieht mich, wir beide bleiben wie versteinert stehen und ehe ich die Kamera auf ihn gerichtet hab, ist er auch schon wieder im Wasser.

Ich beginne erstmals meine Taktik zu ändern und konzentriere mich auf einige wenige Gebiete. In einem dieser Reviere geht ein Otter in eine Fotofalle. Im laufe des Jahres stelle ich fest, dass er sich in einem alten Biberbau eingenistet hat. Dieser Abschnitt eines langen, schmalen Sees riecht besonders jetzt im Sommer stark nach Fisch und ich finde immer wieder angenagte Fische und mit Fischschuppen versetzte Losung. Von den Ottern selbst bekam ich bis heute nur eine Perlenspur aus Luftblasen zu sehen.

Doch wie schreibt Robert Macfarlane in seinem bei Naturkunden erschienen Buch „Die verlorenen Wörter“

„Tauchend wandelt er Gestalt, schier

atemberaubend – doch siehst du nur ein

Schattenflackern, einen Strudelstrang

und niemals (beinahe niemals) wirklich Otter.“

In einem anderen Revier haben sich im Frühjahr zwei Lachmöwenkolonienen gebildet. Da es nicht weit von meinem zuhause liegt, bin ich dort überdurchschnittlich oft in den Morgenstunden unterwegs. Der Fokus liegt nicht unbedingt auf dem Otter, aber es gibt sie dort gelegendlich zu sehen. An einem Morgen im Mai ist in der einen Kolonie große Aufregung. Ein Reiher scheint zu testen, wie tolerant sich die Lachmöwen ihm gegenüber verhalten, wohl auch im Hinblick auf die zu erwartenden Jungmöwen, die er nicht verschmäht. Im morgendlichen Nebel bietet sich mir ein tolles Schauspiel. Als einige Tage später die Möwen wieder in heller Aufruhr sind, ist es kein Graureiher, der sich der Kolonie nährt, sondern ein Otter. Er schwimmt auf die Nester zu, wird aber unter viel Getöse und Krawall erfolgreich von den Möwen vertrieben und sucht das Weite.

Die letzte Sichtung ist dann im April vom Aussichtsturm im Anklamer Stadtbruch aus. Es ist fast wie vor einem Jahr und kurz denke ich, in einer Zeitschleife gefangen zu sein. Das Wasser ist wieder gefallen, ein Wildschwein schwimmt durch den Polder, der Waschbär schaut vorbei und ein Otter fängt unterhalb des Turmes sein Fischfrühstück.

Der Rest vom Projekt befindet sich HIER.

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Morgenerwachen

Zwar geht die Sonne jetzt erst gegen 05:30 Uhr auf, aber es ist trotzdem immer eine Herausforderung sich aus dem Bett zu erheben. Wenn ich jedoch draußen bin, bereue ich es selten. Am Morgen ist für mich einfach die beste Zeit zum fotografieren.

Die letzten drei morgendlichen Ausflüge haben mir wieder einmal bewiesen, dass man einfach dranbleiben muss. Motiv kommt von Motivation, wie Herr D. immer sagt.

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Sommer bei 15° C

Wir waren eingestellt auf Sonne, Hitze und Mücken und bekamen Wolken, Kälte und Wind. Unabhängig davon zeigte sich der Bruch jedoch von seiner vielseitigen Seite, was jedoch nicht bedeutet, dass er verschwenderisch mit seinen Motiven umging. Geschenkt bekam man diesmal nichts. Schön wars trotzdem!

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Von der Nacht zum Tag / Am Hornborgasee Teil III

Eine der schönsten Zeiten des Tages ist, wenn die Nacht in den Tag übergeht und die Sonne aufgeht. So auch am Hornborgssee, nur hier begleitet durch das Trompeten tausender Kraniche.

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Dachse im Abendlicht

Eigentlich sind Dache nachtaktive Tiere, aber wenn die Getreidefelder abgeerntet  und die Nächte kurz sind, hat man eine Chance sie auch bei Lichte zu sehen. Das dies an einem Abend jedoch gleich zweimal gelingt, ist schon mehr als Glück.