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Gefundene Kraniche

Vor einigen Tagen habe ich mich wieder einmal an unsere fantasitische Reise zum Hornborgssjön / Schweden im letzten Jahr erinnert. Im Archiv bin ich dann auf diese fast vergessenen Aufnahmen gestoßen. Diese sind an einem Morgen aus der Fotohütte heraus entstanden. Mehr als 16h war ich auf 2m² gefangen, aber schön und unvergesslich war es.

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6ha / Neue Gäste

In den letzten Tagen sind die ersten Trauerseeschwalben angekommen. Wie man auf den Bildern sieht, erfreuen sich die künstlichen Nistinseln nicht nur bei dieser Gattung an Beliebtheit. Aber vielleicht rücken die Lachmöwen ja auch in diesem Jahr wieder einige raus. Ansonsten müsste der Wasserstand und Vegetation auch für natürliche Nester reichen.

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Homesharing / Otter als Nesträuber

Homesharing bedeutet wörtlich übersetzt das „Teilen eines Zuhauses“. In unserem Fall war es ein Otterrüde (manchmal auch in Begleitung seiner Dame), welcher bevorzugt Schwanennester als seinen Ruheort auserkor. Man kann sich dies so vorstellen. Wir haben ein Schwanennest mit Eiern, Otter kommt, verscheucht die Schwäne, schiebt die Eier zur Seite und legt sich ins gemachte Nest. Hatte der Otter dann genug und zog von dannen, kamen die Schwäne wieder und besserten erstmal das Nest aus. Es kam aber auch vor, dass sich Graugänse oder Graureiher zu einem kurzen Probesitzen auf dem Nest niederließen. Die Schwäne zeigten hingegen eine schon dümmliche Ruhe, schwammen herum, warteten auf Freigabe ihrer Schilfburg, besserten aus und ließen dem Otter den Vortritt, wenn es diesem nach einem trockenen sonnenbeschienen Plätzen gelüstete. Dieses Spiel ging einige Tage und dann begriffen es auch endlich die Schwäne, dass sie mit dieser Methode, wohl 2020 kinderlos bleiben würden. Sie bauten daraufhin ein neues Nest, legten nochmal Eier und brüten jetzt ungestört vor sich hin. Der Otter hat ebenfalls sein Schwanendomizil aufgegeben. Ist ja auch niemand mehr da, der das Nest herrichtet, wenn er außer Haus ist.

Mehr vom Fischotter HIER!

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Alle Vögel sind schon da

Scheinbar jeden Tag kommen neue Stammgäste und Durchzügler zur Feuchtwiese unweit unseres Dorfes. Die Schwäne haben ihre Reviere bezogen, der Moorochse ruft, die Blässhühner sprühen Gift und Galle, die Enten ziehen paarweise oder in Trupps gemächlich übers Wasser und über allen kreisen unzählige schreiende Lachmöwen.

Für die Fische brechen gefährliche Zeiten an. Mussten sie sich in den letzten Monaten nur vor den Ottern und Seeadlern in acht nehmen, stellen ihnen nun auch Hauben-, Zwerg- und Rothalstaucher nach. Damit nicht genug – Kormorane sowie Grau- und Silberreiher finden sich vermehrt ein. Einzig und allein der Fischadler ist von seiner Reise noch nicht zurückgekehrt.

In den Flachwasserzonen suchen unentwegt Kiebitze und andere Limikolen nach Futter. Die Kraniche streiten erhaben über die Wiesen und müssen Slalom um die unzähligen Graugänse laufen.

Wenn es geht, bin ich vor dem Sonnenaufgang vor Ort und hole mir die Dosis Energie für den Tag. Passt auf Euch auf!

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Nebel, Morgenlicht und Singschwäne

Ein Lichtblick im Winter sind zweifelslos die Singschwäne, welche zwischen Elbe und Oder überwintern. Bald fliegen sie Richtung Skandinavien bzw. ins Baltikum und wir müssen uns wieder mit den einheimischen Höckerschwänen begnügen. Diese sind sicherlich majestätische Vögel, aber ehrlich, im direkten Vergleich zu Singschwänen wirken sie einfach nur plump.

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30min vor Sonnenaufgang

Die Zeit kurz vor dem Sonnenuntergang, wenn sich nur eine Vorahnung des Lichts im Wasser spiegelt, erwacht das Leben – Kraniche rufen, Gänse und Enten schnattern,  Schwäne wachen auf. Jedes Tier am See scheint den Anbruch des neuen Tages zu begrüßen und zu feiern. Ich sitze im Versteck, vergesse das ich friere und bin glücklich draußen zu sein.

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Der Herbst beginnt!

Die Stare ziehen in großen Schwärmen übers Land. Kraniche verlassen ihre Brutreviere und sammeln sich, um später in Keilformationen weiter zu ziehen. Die Wiesen sind morgens mit Nebelschwaden überzogen. Der Herbst hält Einzug.

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Singschwäne & Nebel / Anklamer Stadtbruch

Der November hat ja allgemein nicht den besten Ruf, obwohl er doch mit einigen Vorzügen aufwarteten kann. Die Sonne geht gegen 08:00 Uhr auf, was auch den Naturfotografen ausschlafen läßt. Die Singschwäne aus dem Norden kommen in unsere Gefilde. Und was definitiv das Beste ist – der Nebel ist da! Mehr vom Anklamer Stadtbruch unter Projekt: Anklamer Stadtbruch.