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Graureiher vs. Lachmöwen

 

Mit der Sonne kommen die Graureiher in die Lachmöwenkolonie, um zu sehen, ob es was zu holen gibt. Doch noch sind die Jungmöwen nicht geschlüpft und so lohnt sich der Streit mit den Altvögeln für sie nicht. Noch nicht, ihre Zeit wird kommt…

 

 

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An der Feuchtsenke

Nach 30min vor Sonnenaufgang, Nebel, Morgenlicht und Singschwäne und Blässhühner, Gänse und Enten nun die nächsten Bilder aus der Feuchtsenke. Es ist April und das Leben ist entgültig in das Gebiet zurückgekehrt, auch wenn die mörgendlichen Bilder eher Ruhe ausstrahlen.

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Ein Morgen am See

Nach langer Zeit war ich mal wieder zum Sonnenaufgang am Tollensesee. Ich mag diesen speziellen Ort. Verhält man sich angemessen, ziehen Haubentaucher, Gänse und Enten an einem vorbei. Und das Licht der aufgehenden Sonne tut sein übriges die ersten Minuten des Tages zu verzaubern.

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Blässhühner, Gänse und Enten

Zum Sonnenaufgang bei Nebel und Windstille am Wasser. Mehr geht nicht!

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Nebel, Morgenlicht und Singschwäne

Ein Lichtblick im Winter sind zweifelslos die Singschwäne, welche zwischen Elbe und Oder überwintern. Bald fliegen sie Richtung Skandinavien bzw. ins Baltikum und wir müssen uns wieder mit den einheimischen Höckerschwänen begnügen. Diese sind sicherlich majestätische Vögel, aber ehrlich, im direkten Vergleich zu Singschwänen wirken sie einfach nur plump.

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30min vor Sonnenaufgang

Die Zeit kurz vor dem Sonnenuntergang, wenn sich nur eine Vorahnung des Lichts im Wasser spiegelt, erwacht das Leben – Kraniche rufen, Gänse und Enten schnattern,  Schwäne wachen auf. Jedes Tier am See scheint den Anbruch des neuen Tages zu begrüßen und zu feiern. Ich sitze im Versteck, vergesse das ich friere und bin glücklich draußen zu sein.

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Winter ist anders

Temperatur sinkt- Unter Null – Schnee fällt – Fotozeug zusammengepackt – raus – Temperatur steigt – Plusgrade – Schnee taut – Nebel + Dunst

Naja, Winter ist anders!

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the handy files

the handy files – Mecklenburg-Vorpommern durch das Handy gesehen. Alle Bilder stammen aus dem letzten Jahr und wurden mittels snapseed bearbeitet. Was heutzutage nicht alles geht…

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Donaudelta & Dobrudscha / Juni 2015

Donaudelta & Dobrudscha

Angang Juni 2015 war ich für 8 Tage im Donaudelta. Nach unserer Ankunft in Bukarest wurden wir nach Tulcea gebracht. Während der Fahrt fuhren wir erst mal ca. 3h vorbei an riesigen Feldern auf denen sich die Monokulturen Getreide, Mais, Raps und Sonnenblumen abwechseln. Wem die Flächen gehören, zeigen hier und da Schilder u.a. mit den Aufschriften BASF und Bayer. Schöne neue Welt! Abwechslungsreicher wurde es dann allmählich, je näher wir dem Delta kamen. Als dann noch wie zur Begrüßung ein Wiedehopf neben dem Auto flog, konnte man fast an heile Welt denken … bis die Felder wieder begannen.

Am 2. und 3. Tag der Reise hieß es dann ab in die Dobrudscha. Dieses mehr als 20.000 km² große Gebiet gliedert sich in zwei Teile. Die Norddobrudscha, welche südlich des Donaudeltas liegt und zu den rumänischen Verwaltungsbezirken Constanţa und Tulcea gehört und die bulgarische Süddobrudscha. In der Nähe von Tulcea finden sich Grassteppen und viele Lösswände, also beste Voraussetzungen Blauracke, Bienenfresser und Ziesel anzutreffen. Und so war es dann auch.

 

Es ist für mich immer wieder faszinierend, wie in der Natur alles zusammenhängt.  Nimmt man z.B. Ziesel. Diese brauchen kurzes Gras, logisch bei 20 cm Gardemaß sieht man bei hohen Pflanzen nicht viel und verschwindet wahrscheinlich schnell im Magen von anderen Tieren. Hier kommen dann Schafe und Ziegen ins Spiel, denn die fressen Gras und halten es somit kurz. Gut für die Ziesel. Und von Ziesel profitiert wiederum der Isabellsteinschmätzer. Ein kleiner Vogel, welcher besonders gern in Zieselhöhlen brütet. Und das Schöne war, dass Ziesel und Isabellsteinschmätzer vor unserem Ansitz rumwuselten. Wenn dies jedoch eine Meute halbwilder Hunde macht, ist das nicht so lustig. Doch die Köter blieben lobenswerter Weise auf Abstand und zogen weiter.

Weissbart-Seeschwalben und Schwarzhalstaucher

An einem Tag stand der Besuch einer Weissbart-Seeschwalbenkolonie sowie eine kurze Stippvisite bei den Schwarzhalstauchern an. Es gibt Augenblicke, da wünscht man sich ein 500er… Beide Kolonien befanden sich auf dem Fortuna See mitten im Delta.

 

Massenschlupf der größten Eintagsfliege Europas

Wenn der richtige Wasserstand, die richtige Wassertrübung und die richtige Temperatur in den Monaten Mai / Juni aufeinander treffen, besteht die Möglichkeit, dass sich im Donaudelta der Massenschlupf der größten Eintagsfliege Europas, Palingenia longicauda, beobachten lässt. Wie auf Kommando verlassen gegen Abend Milliarden Larven das Wasser und hängen sich an alles, was ihnen in die Quere kommt – Boote, Äste, Blätter. Dann schlüpfen sie, zelebrieren ihren Hochzeitspflug, zeugen die nächste Generation Eintagsfliegen und landen zu guter Letzt tot in der Strömung der Donau. Dies passiert alles relativ schnell, so dass möglichst viele Eintagsfliegen Nachkommen zeugen können. Ich hatte den Eindruck, dass die Vögel erst am 3. und letzten Tag dieses Phänomens mitbekamen, dass die Luft voller fetter Insekten ist. Wer eine Insektenphobie sein eigen nennt, ist in solchen Momenten nicht am richtigen Platz, aber da ich keine habe, konnte ich staunen und ein wenig fotografieren.

 

 In den Sümpfen der Reiher

1979 erschien in der DDR das Foto-Buch “Im Donaudelta” von Klaus-Jürgen Hofer. Früher nicht zu haben, ist es heute für 1€ im Internet ersteigerbar. In diesem Buch gibt es ein Kapitel mit dem Namen “In den Sümpfen der Reiher” und da dieses Buch auch heute noch informativer ist als die meisten Reiseberichte im Netz zum Thema Donaudelta, habe ich mir den Titel dieses Kapitels daraus entliehen.

 

Das Donaudelta besteht zu 87% aus Sumpfland und bildet das weitreichendste Feuchtgebiet Europas. Mit etwa 1800 km² findet man hier auch das größte zusammenhängende Schilfgebiet. Kein Wunder, dass hier über 300 Vogelarten nachgewiesen werden konnten. Neben den Pelikanen sind es die allgegenwärtigen Reihervögel, welche charakteristisch für das Donaudelta sind. Rallenreiher erwiesen sich im Delta als die kooperativste Reiherart. Schwieriger war es da schon Nachtreiher, Seidenreiher, Dommeln  und Grau- bzw. Purpurreiher abzulichten. Vor Ort sind alle Arten, nur eben meist wesentlich unkooperativer als Rallenreiher.

Pelikane

 

Der Pelikan ist das allgegenwärtige Wappentier des Donaudeltas. Mich erinnern diese riesigen Vögel immer ein bisschen an Flugsaurier, besonders wenn sie am Himmel kreisen bzw. als Trupps in typischen Wellenbewegungen das Delta überfliegen. Wir bekamen fast täglich Rosapelikane zu Gesicht. Im Gegensatz dazu kreuzten die selteneren Krauskopfpelikane nur einmal unseren Weg. Im Allgemeinen verhalten sich die Rosapelikane Fotografen gegenüber sehr kooperativ, so dass man auch Zeit hat beim Fotografieren etwas herum zu experimentieren.

Rückblickend läßt sich einschätzen, die Zeit war zu kurz, man müßte nochmal hin…

Mein Lieblingsbild der ganzen Reise:

Lutz Seifert "Displayverrückte Naturfotografen"
Lutz Seifert „Displayverrückte Naturfotografen“