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Morgenerwachen

Zwar geht die Sonne jetzt erst gegen 05:30 Uhr auf, aber es ist trotzdem immer eine Herausforderung sich aus dem Bett zu erheben. Wenn ich jedoch draußen bin, bereue ich es selten. Am Morgen ist für mich einfach die beste Zeit zum fotografieren.

Die letzten drei morgendlichen Ausflüge haben mir wieder einmal bewiesen, dass man einfach dranbleiben muss. Motiv kommt von Motivation, wie Herr D. immer sagt.

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Sommer bei 15° C

Wir waren eingestellt auf Sonne, Hitze und Mücken und bekamen Wolken, Kälte und Wind. Unabhängig davon zeigte sich der Bruch jedoch von seiner vielseitigen Seite, was jedoch nicht bedeutet, dass er verschwenderisch mit seinen Motiven umging. Geschenkt bekam man diesmal nichts. Schön wars trotzdem!

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Rauchschwalben / swallow

Sommer. Ein Pferdestall mit offener Stalltür. 53 Rauchschwalbennester, in jedem mindestens 3 Jungtiere macht 106 Alttiere + ca. 160 nach hungrige Jungtiere. Was für ein Spektakel!

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Entchen & Zwergtaucher

Nachdem die Gänse im Nebel gestartet waren, zogen innerhalb der nächsten Stunde im 3er Trupp oder allein, 9 kleine Stockentenkücken an mir vorbei. Die Zwergtaucher im Gegenlicht taten ebenfalls ihr Bestes mich am Platz zu halten.

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Relikte

Wer suchet, der findet. Zwar wird es immer schwierig Mohnfelder zu finden, aber noch werden wir fündig. Danke an alle, die die Augen offen hielten und das Gesehene mitteilten!

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the handy files

the handy files – Mecklenburg-Vorpommern durch das Handy gesehen. Alle Bilder stammen aus dem letzten Jahr und wurden mittels snapseed bearbeitet. Was heutzutage nicht alles geht…

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Donaudelta & Dobrudscha / Juni 2015

Donaudelta & Dobrudscha

Angang Juni 2015 war ich für 8 Tage im Donaudelta. Nach unserer Ankunft in Bukarest wurden wir nach Tulcea gebracht. Während der Fahrt fuhren wir erst mal ca. 3h vorbei an riesigen Feldern auf denen sich die Monokulturen Getreide, Mais, Raps und Sonnenblumen abwechseln. Wem die Flächen gehören, zeigen hier und da Schilder u.a. mit den Aufschriften BASF und Bayer. Schöne neue Welt! Abwechslungsreicher wurde es dann allmählich, je näher wir dem Delta kamen. Als dann noch wie zur Begrüßung ein Wiedehopf neben dem Auto flog, konnte man fast an heile Welt denken … bis die Felder wieder begannen.

Am 2. und 3. Tag der Reise hieß es dann ab in die Dobrudscha. Dieses mehr als 20.000 km² große Gebiet gliedert sich in zwei Teile. Die Norddobrudscha, welche südlich des Donaudeltas liegt und zu den rumänischen Verwaltungsbezirken Constanţa und Tulcea gehört und die bulgarische Süddobrudscha. In der Nähe von Tulcea finden sich Grassteppen und viele Lösswände, also beste Voraussetzungen Blauracke, Bienenfresser und Ziesel anzutreffen. Und so war es dann auch.

 

Es ist für mich immer wieder faszinierend, wie in der Natur alles zusammenhängt.  Nimmt man z.B. Ziesel. Diese brauchen kurzes Gras, logisch bei 20 cm Gardemaß sieht man bei hohen Pflanzen nicht viel und verschwindet wahrscheinlich schnell im Magen von anderen Tieren. Hier kommen dann Schafe und Ziegen ins Spiel, denn die fressen Gras und halten es somit kurz. Gut für die Ziesel. Und von Ziesel profitiert wiederum der Isabellsteinschmätzer. Ein kleiner Vogel, welcher besonders gern in Zieselhöhlen brütet. Und das Schöne war, dass Ziesel und Isabellsteinschmätzer vor unserem Ansitz rumwuselten. Wenn dies jedoch eine Meute halbwilder Hunde macht, ist das nicht so lustig. Doch die Köter blieben lobenswerter Weise auf Abstand und zogen weiter.

Weissbart-Seeschwalben und Schwarzhalstaucher

An einem Tag stand der Besuch einer Weissbart-Seeschwalbenkolonie sowie eine kurze Stippvisite bei den Schwarzhalstauchern an. Es gibt Augenblicke, da wünscht man sich ein 500er… Beide Kolonien befanden sich auf dem Fortuna See mitten im Delta.

 

Massenschlupf der größten Eintagsfliege Europas

Wenn der richtige Wasserstand, die richtige Wassertrübung und die richtige Temperatur in den Monaten Mai / Juni aufeinander treffen, besteht die Möglichkeit, dass sich im Donaudelta der Massenschlupf der größten Eintagsfliege Europas, Palingenia longicauda, beobachten lässt. Wie auf Kommando verlassen gegen Abend Milliarden Larven das Wasser und hängen sich an alles, was ihnen in die Quere kommt – Boote, Äste, Blätter. Dann schlüpfen sie, zelebrieren ihren Hochzeitspflug, zeugen die nächste Generation Eintagsfliegen und landen zu guter Letzt tot in der Strömung der Donau. Dies passiert alles relativ schnell, so dass möglichst viele Eintagsfliegen Nachkommen zeugen können. Ich hatte den Eindruck, dass die Vögel erst am 3. und letzten Tag dieses Phänomens mitbekamen, dass die Luft voller fetter Insekten ist. Wer eine Insektenphobie sein eigen nennt, ist in solchen Momenten nicht am richtigen Platz, aber da ich keine habe, konnte ich staunen und ein wenig fotografieren.

 

 In den Sümpfen der Reiher

1979 erschien in der DDR das Foto-Buch “Im Donaudelta” von Klaus-Jürgen Hofer. Früher nicht zu haben, ist es heute für 1€ im Internet ersteigerbar. In diesem Buch gibt es ein Kapitel mit dem Namen “In den Sümpfen der Reiher” und da dieses Buch auch heute noch informativer ist als die meisten Reiseberichte im Netz zum Thema Donaudelta, habe ich mir den Titel dieses Kapitels daraus entliehen.

 

Das Donaudelta besteht zu 87% aus Sumpfland und bildet das weitreichendste Feuchtgebiet Europas. Mit etwa 1800 km² findet man hier auch das größte zusammenhängende Schilfgebiet. Kein Wunder, dass hier über 300 Vogelarten nachgewiesen werden konnten. Neben den Pelikanen sind es die allgegenwärtigen Reihervögel, welche charakteristisch für das Donaudelta sind. Rallenreiher erwiesen sich im Delta als die kooperativste Reiherart. Schwieriger war es da schon Nachtreiher, Seidenreiher, Dommeln  und Grau- bzw. Purpurreiher abzulichten. Vor Ort sind alle Arten, nur eben meist wesentlich unkooperativer als Rallenreiher.

Pelikane

 

Der Pelikan ist das allgegenwärtige Wappentier des Donaudeltas. Mich erinnern diese riesigen Vögel immer ein bisschen an Flugsaurier, besonders wenn sie am Himmel kreisen bzw. als Trupps in typischen Wellenbewegungen das Delta überfliegen. Wir bekamen fast täglich Rosapelikane zu Gesicht. Im Gegensatz dazu kreuzten die selteneren Krauskopfpelikane nur einmal unseren Weg. Im Allgemeinen verhalten sich die Rosapelikane Fotografen gegenüber sehr kooperativ, so dass man auch Zeit hat beim Fotografieren etwas herum zu experimentieren.

Rückblickend läßt sich einschätzen, die Zeit war zu kurz, man müßte nochmal hin…

Mein Lieblingsbild der ganzen Reise:

Lutz Seifert "Displayverrückte Naturfotografen"
Lutz Seifert „Displayverrückte Naturfotografen“
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An der Elbe

Um Vögel zu sehen, muss man ein Teil der Stille werden.

Robert Lynd

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vom zinzelieren und zwitschern

Seit mir Rauchschwalben in diesem Frühling ihre Aufwartung am Tarnversteck machten, bin ich begeistert von diesen Vögeln und lichte sie wo es geht ab. Ihr zinzelieren und zwitschern, ihr gigitzen und knerbeln ertönt den Sommer lang und begleitet mich durch den Tag. Sie gleiten um unser Haus und besuchen uns beim Kaffee auf Stockrosen wippend. Einfach fantastisch!

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Sonne und Nebel

In den letzten Wochen sank der Wasserstand in den gefluteten Poldern im Anklamer Stadtbruch dramatisch. Dies hatte zur Folge, dass sich im Bruch Graureiher, Silberreiher und Seeadler in großer Zahl ansammelten, um in den verbleibenden Wasserlöchern zu fischen. Dieser Umstand allein ist eigentlich schon bemerkenswert und ließ mich diesen Sommer öfter als sonst in den Bruch fahren. Wenn es dazu am Morgen noch Nebel gibt, befindet man sich quasi im fotografischen Schlaraffenland. Für ca. 30min war ich berauscht von den Farbspielen der aufgehenden Sonne im Nebel. Adler, Schwäne und Reiher verhielten sich äußerst kooperativ, so dass auch diese Tour alles andere als vergeblich war.

Mehr vom Anklamer Stadtbruch hier!

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Fischotter / Sommer 2018

Es ist wie im Winter – es gibt viele Otter, nur man bekommt sie nicht so richtig vor die Linse. Im Juli konnte ich ca. 15 min einen Otter im Anklamer Stadtbruch beobachten, aber durch die schlechten Lichtverhältnisse nur mäßige Fotos machen. Aufgrund der Trockenheit ist dort in diesem Sommer der Wasserstand extrem gefallen, sodass sich die zahlreichen Fische in den verbleibenden Restlöchern sammeln. Dort sind sie nun leichte Beute für Otter und Co. Wenn ich mir vorgenommen hätte Waschbären statt Otter zu fotografieren, wäre ich um einiges erfolgreicher gewesen. Diese Tiere liefen mir bei meinen Otteransitzen häufiger über den Weg. Einmal sah ich auch schwimmende Wildschweine und ein anderes Mal konnte ich im Anklamer Stadtbruch sogar einen extrem seltenen Nachtreiher ablichten, der sich dorthin wohl irgendwie verirrt hatte. Man sieht, Otterbeobachtung wird nicht langweilig… Ich bleibe dran!