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Vollmondmorgen

Am Vollmondmorgen im April fielen die Temperaturen auf -4,5°C. Selten habe ich meine Handschuhe so vermisst, wie an diesem Morgen. Aber die Atmosphäre am Wasser entschädigte für alles.

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Winterrückblick

Wir hatten Winter, richtig mit Eis und Schnee. Die Seen waren zugefroren, die Landschaft 14 Tage in weiß gehüllt. Und wenn ich nicht arbeiten mußte, Eishockey spielte oder umher wanderte , war ich draußen und fotografierte.

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Novemberspaziergang im Bruch

Ein Novemberspaziergang im Bruch ist eher von grau geprägt. Doch es gibt Zeiten, da schwebt der Dunst über die Wiesen, der Himmel leuchtet und ist erfüllt vom Flügelschlagen der unzähligen Wasservögel.

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Schwimmen in Gold

Es gibt Augenblicke, die sind so schemenhaft, dass man im Nachhinein ihre Existenz bezweifeln könnte. Zwei Minuten lang zeigten sich Windhauch, Nebel, Sonnenlicht und Vögel unglaublich kooperativ. Der goldene Herbst ist da!

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6ha / Es geht wieder los!

Wir haben Mitte Juli und die ersten Nichtbrüter und Junggesellenkraniche finden sich am Schlafplatz ein. Mit einer Portion Nebel kommt fast schon richtige Herbststimmung auf. Ich würde mal sagen, die Kranichsaison ist eröffnet!

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Gefundene Kraniche

Vor einigen Tagen habe ich mich wieder einmal an unsere fantasitische Reise zum Hornborgssjön / Schweden im letzten Jahr erinnert. Im Archiv bin ich dann auf diese fast vergessenen Aufnahmen gestoßen. Diese sind an einem Morgen aus der Fotohütte heraus entstanden. Mehr als 16h war ich auf 2m² gefangen, aber schön und unvergesslich war es.

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6ha / Neue Gäste

In den letzten Tagen sind die ersten Trauerseeschwalben angekommen. Wie man auf den Bildern sieht, erfreuen sich die künstlichen Nistinseln nicht nur bei dieser Gattung an Beliebtheit. Aber vielleicht rücken die Lachmöwen ja auch in diesem Jahr wieder einige raus. Ansonsten müsste der Wasserstand und Vegetation auch für natürliche Nester reichen.

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Homesharing / Otter als Nesträuber

Homesharing bedeutet wörtlich übersetzt das „Teilen eines Zuhauses“. In unserem Fall war es ein Otterrüde (manchmal auch in Begleitung seiner Dame), welcher bevorzugt Schwanennester als seinen Ruheort auserkor. Man kann sich dies so vorstellen. Wir haben ein Schwanennest mit Eiern, Otter kommt, verscheucht die Schwäne, schiebt die Eier zur Seite und legt sich ins gemachte Nest. Hatte der Otter dann genug und zog von dannen, kamen die Schwäne wieder und besserten erstmal das Nest aus. Es kam aber auch vor, dass sich Graugänse oder Graureiher zu einem kurzen Probesitzen auf dem Nest niederließen. Die Schwäne zeigten hingegen eine schon dümmliche Ruhe, schwammen herum, warteten auf Freigabe ihrer Schilfburg, besserten aus und ließen dem Otter den Vortritt, wenn es diesem nach einem trockenen sonnenbeschienen Plätzen gelüstete. Dieses Spiel ging einige Tage und dann begriffen es auch endlich die Schwäne, dass sie mit dieser Methode, wohl 2020 kinderlos bleiben würden. Sie bauten daraufhin ein neues Nest, legten nochmal Eier und brüten jetzt ungestört vor sich hin. Der Otter hat ebenfalls sein Schwanendomizil aufgegeben. Ist ja auch niemand mehr da, der das Nest herrichtet, wenn er außer Haus ist.

Mehr vom Fischotter HIER!

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Alle Vögel sind schon da

Scheinbar jeden Tag kommen neue Stammgäste und Durchzügler zur Feuchtwiese unweit unseres Dorfes. Die Schwäne haben ihre Reviere bezogen, der Moorochse ruft, die Blässhühner sprühen Gift und Galle, die Enten ziehen paarweise oder in Trupps gemächlich übers Wasser und über allen kreisen unzählige schreiende Lachmöwen.

Für die Fische brechen gefährliche Zeiten an. Mussten sie sich in den letzten Monaten nur vor den Ottern und Seeadlern in acht nehmen, stellen ihnen nun auch Hauben-, Zwerg- und Rothalstaucher nach. Damit nicht genug – Kormorane sowie Grau- und Silberreiher finden sich vermehrt ein. Einzig und allein der Fischadler ist von seiner Reise noch nicht zurückgekehrt.

In den Flachwasserzonen suchen unentwegt Kiebitze und andere Limikolen nach Futter. Die Kraniche streiten erhaben über die Wiesen und müssen Slalom um die unzähligen Graugänse laufen.

Wenn es geht, bin ich vor dem Sonnenaufgang vor Ort und hole mir die Dosis Energie für den Tag. Passt auf Euch auf!

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Sonnenaufgang im Anklamer Stadtbruch

Machmal muss man nur stehen, sehen und auslösen! Silvestermorgen im Anklamer Stadtbruch. Die Beste Variante das Jahr zu beenden.

Ein frohes und gesundes 2020! Lasst es Euch gut gehen!